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Cunningham
CUNNINGHAM

Der Dokumentarfilm CUNNINGHAM erweckt die legendären Choreografien von Merce Cunningham – getanzt von den letzten Mitgliedern seiner berühmten Company – noch einmal zum Leben. In poetischen Bildern begleitet der Film, Cunninghams künstlerischen Werdegang in der Zeit von 1944 bis 1972, der geprägt war von Risikofreude und innovativer Kraft. Von den frühen Jahren in New York, in denen sich Cunningham als Tänzer durchzusetzen versuchte, bis zu seinem Durchbruch als einer der visionärsten Choreografen der Welt. Unterstützt durch die 3D-Technologie verbinden sich seine Geschichte und seine Ideen zu einer emotionalen Reise in die Welt des Choreografen. Sein Lebenswerk und seine Ideen beeinflussen noch heute Künstler und Choreografen auf der ganzen Welt.

Dokumentarfilm
Deutschland/Frankreich/USA 2019 87 Min. ohne Altersbeschränkung

ab Donnerstag, 19. Dezember im Programm
Bernadette
BERNADETTE

Bernadette Fox ist anders als die perfekt organisierten Mütter aus der Nachbarschaft. Sie ist chaotisch, exzentrisch, sensibel – und schläft schlecht. Bernadette braucht nach Jahren der Fürsorge für ihre Familie dringend mal wieder etwas Zeit für sich. Die einstige Stararchitektin hat Los Angeles den Rücken gekehrt und ist ihrem Mann Elgie, einem erfolgreichen IT-Manager, nach Seattle gefolgt. Dort leben die beiden mitsamt der 15jährigen Tochter Bee in einer von Brombeerhecken umrankten alten Villa, die viel zu groß und obendrein sanierungsbedürftig ist. Als Bernadettes penible Nachbarin Audrey darum bittet, die wuchernden Brombeerbüsche an der Grundstücksgrenze zu entfernen, setzt das eine Kette von Missgeschicken in Gang, die Bernadettes Leben endgültig auf den Kopf stellen. Und plötzlich ist sie verschwunden. Elgie und Bee nehmen die Suche auf – und ihre Reise endet schließlich mitten in der Antarktis mit einer überraschenden Entdeckung...

Darsteller: Cate Blanchett, Billy Crudup, Emma Nelson, Kristen Wiig, Judy Greer u.a.
USA 2018 110 Min. ab 6 Jahre

ab Donnerstag, 19. Dezember im Programm
Latte Igel und der magische Wasserstein
LATTE IGEL UND DER MAGISCHE WASSERSTEIN

Rund um eine tief im Wald verborgene Lichtung lebt eine Gruppe von Tieren, doch mit dem friedlichen Miteinander ist es eines Tages vorbei, als der Nahe Bach versiegt, von dem die Tiere ihr Wasser beziehen. Wochen später gehen auch die letzten Wasservorräte zur Neige und Angst und Not breiten sich aus. Trotzdem beachtet niemand die Worte des kauzigen Raben Korp, der behauptet der böse Bärenkönig Bantur hätte den magischen Wasserstein gestohlen, der dafür sorgt, dass der Bach fließt. Einzige das Igelmädchen Latte glaubt ihm und macht sich gemeinsam mit dem ängstlichen Eichhörnchenjunge Tjum auf den Weg zu Banturs Palasthöhle, um den Stein zurück zum Gipfel des Weißen Berges zu bringen, wo er hingehört. Auf dem Weg erwarten sie zahlreiche Abenteuer und Gefahren und nach und nach werden die beiden Tiere zu echten Freunden.

Animationsfilm
Deutschland 2019 82 Min.

Heiligabend (24. Dezember) um 12.00 und 14.30 Uhr
ab Mittwoch, 25. Dezember im Programm
Der geheime Roman des Monsieur Pick
DER GEHEIME ROMAN DES MONSIEUR PICK

Auf einer Insel in der Bretagne liegt die geheimnisvolle Bibliothek der zurückgewiesenen Bücher. Hier entdeckt die junge Verlegerin Daphné ein großartiges Manuskript und beschließt, es zu publizieren. Der Roman wird sofort zum Bestseller. Doch der Autor Henri Pick, ein bretonischer Pizzabäcker, ist seit zwei Jahren tot. Seine Witwe kann sich nicht erinnern, ihn jemals schreiben gesehen zu haben – außer wenn es um den Einkaufszettel ging. Der berühmte Literaturkritiker Jean-Michel ist überzeugt, dass Betrüger am Werk sind. Er macht es sich zur Aufgabe, ans Tageslicht zu bringen, wer den Roman wirklich geschrieben hat. Um nichts weniger geht es ihm als die Verteidigung der Literatur. Zwischen Pizzateig und Paradoxa begibt sich Jean-Michel auf Spurensuche. Doch sein detektivischer Eifer bleibt nicht folgenlos. Hier, an diesem kuriosen Ort der unerzählten Geschichten, geraten nicht nur die gewohnten Rollen von Autor und Leser in Schieflage, sondern auch die Selbstsicherheit des Kritikers. Jean-Michel kommt dem Geheimnis immer näher – bis er einen Skandal provoziert, der ganz Paris erschüttert.
Mit fröhlicher Klugheit erzählt DER GEHEIME ROMAN DES MONSIEUR PICK von der Liebe zu den Büchern, von der Lust am Erzählen und vor allem an der Enthüllung. Mit hinterlistigem Humor verwickelt uns Regisseur Rémi Bezançon in ein abenteuerliches Versteckspiel voller Finten und Überraschungen. Es gelingt eine fesselnde Parodie der Verlagsbranche und ein so unterhaltsamer wie intelligenter Kinospaß.

Darsteller: Fabrice Luchini, Camille Cottin, Alice Isaaz u.a.
Frankreich 2019 100 Min.

ab Donnerstag, 26. Dezember im Programm
Judy
JUDY

Fünf ausverkaufte Konzertwochen in Swinging London! Die britische Hauptstadt fiebert im Winter 1968 den Auftritten von Showlegende Judy Garland im prominenten West End-Theater „The Talk of the Town“ entgegen. Die Premiere des Filmklassikers „Der Zauberer von Oz“, durch den sie weltberühmt wurde, ist bereits 30 Jahre her und ihre Stimme mag ein wenig an Strahlkraft verloren haben – aber auf ihre Gabe für dramatische Inszenierungen kann sie noch immer zählen. Und auch ihr feiner Sinn für Humor und ihre Herzenswärme zeichnen sie aus wie keine andere, bei den Vorbereitungen der Show, bei Begegnungen mit Freunden und treu ergebenen Fans ebenso wie in den Auseinandersetzungen mit dem Management. Selbst ihr Traum von der einen großen Liebe scheint nach vier Ehen noch immer ungebrochen und so stürzt sie sich in eine wilde Romanze mit Mickey Deans, ihrem zukünftigen fünften Gatten...

Darsteller: Renée Zellweger, Finn Wittrock, Jessie Buckley, Michael Gambon u.a.
Großbritannien 2018  118 Min.

ab Donnerstag, 2. Januar im Programm
Einsam Zweisam
EINSAM ZWEISAM

Rémy und Mélanie sind 30 Jahre alt und leben im gleichen Viertel in Paris, nur ein paar Schritte voneinander entfernt. Während Mélanie nach vielen Verabredungen den Glauben an die Liebe verloren hat, schafft es Rémy kaum, überhaupt erst ein Date zu bekommen. Sie leben nebeneinander her, ohne sich je zu begegnen und verirren sich dabei immer mehr in den Untiefen des modernen Großstadtlebens – und ohne es zu ahnen, bewegen sich beide doch in eine gemeinsame Richtung...
Dem französischen Regisseur Cédric Klapisch ist es mal wieder gelungen den Puls einer Generation gekonnt einzufangen. Nach „L’Auberge espagnole“, „So ist Paris“ oder „Der Wein und der Wind“, zeigt Klapisch in seinem neuesten Film EINSAM ZWEISAM die Lebenswege zweier Thirty-Somethings in Paris, die sich einfach nicht kreuzen wollen. Denn selbst in der romantischsten Großstadt der Welt und im digitalen Zeitalter, in dem es doch nie einfacher war jemanden kennenzulernen, ist der Zufall immer noch das letzte Zünglein an der Waage… In den Hauptrollen sind Ana Girardot und François Civil (beide „Der Wein und der Wind“) auf der Suche nach dem Sinn des Lebens.

Darsteller: Ana Girardot, François Civil, François Berléand, , Camille Cottin u.a.
Frankreich 2019 111 Min. ab 6 Jahre

ab Donnerstag, 2. Januar im Programm
Crescendo #makemusicnotwar
CRESCENDO #MAKEMUSICNOTWAR

Im Rahmen von Friedensverhandlungen zwischen Diplomaten aus Israel und Palästina soll in Südtirol ein Konzert eines Jugendorchesters junger Palästinenser und Israelis unter massiven Sicherheitsvorkehrungen stattfinden. Die Jugendlichen wollen die Friedensbemühungen, die in ihrem Mikrokosmos bereits gefruchtet haben, nicht aufgeben und sehen nach und nach im gemeinsamen Zueinanderfinden und Musizieren einen ersten Weg zur Überbrückung von Hass, Intoleranz und Terror. Hat die Musik die Kraft, trotz der vielen Herausforderungen und Hindernisse Brücken zwischen den jungen Menschen verschiedener Religionen und verhasster Nationalitäten zu bauen?

Darsteller: Peter Simonischek, Daniel Donskoy, Bibiana Beglau u.a.
Deutschland 2018 102 Min. ab 6 Jahre

ab Donnerstag, 16. Januar im Programm
Vom Gießen des Zitronenbaums
VOM GIESSEN DES ZITRONENBAUMS

Der Künstler Elia kommt aus Nazareth und muss sich über Land und Leute doch sehr wundern. Schon der eigene Garten und seine Zitronenbäume sind vor den Begehrlichkeiten der Nachbarn nicht sicher. Bald bricht Elia auf, um anderswo heimisch zu werden und die seltsame Einsamkeit des kopfschüttelnden Beobachters hinter sich zu lassen. Er geht in jene Länder, wo die Frauen frei sind und die Kunst so schön tolerant, wo die Parks öffentlich sind und niemand nachbarliche Zitronen stiehlt. Elia wird zum Kundschafter in den westlichsten Metropolen, Paris und New York. Auf seinen Streifzügen durch die Räume des Urbanen gerät er zwischen aggressive Parkbesucher, ferngesteuerte Touristen, rollende Polizisten und bis an die Zähne bewaffnete Spaziergänger. Erneut muss sich Elia wundern, doch aus dem Wundern wird bald ein nur zu bekanntes Befremden. Auch hier ist die Welt aus den Fugen geraten, haust ein Schrecken in den Begegnungen. Immer kleiner wird die Mimik dessen, der als Heimatsuchender ankam und zur Teilnahmslosigkeit verurteilt ist. Und immer größer wird das Ausmaß des Absurden, das zu unserer Normalität geworden ist. Bleibt am Ende nur die Freundschaft mit einem kleinen, frechen Vogel? Elia kehrt zu seinem Garten in Nazareth zurück und muss sich abermals wundern: über einen liebevoll gepflegten und gedeihenden Zitronenbaum.

Darsteller: Gael García Bernal, Ali Suliman, Elia Suleiman u.a.
Frankreich/Palästinensische Autonomiegebiete/Katar/Deutschland/Kanada/Türkei 2019 97 Min.

ab Donnerstag, 16. Januar im Programm
Die Wütenden - Les Misérables
DIE WÜTENDEN - LES MISÉRABLES

Es brennt in den Vorstädten... Schon bei seinem ersten Einsatz spürt der Polizist Stéphane, der Neuling in der Einheit für Verbrechensbekämpfung in Montfermeil, die Spannungen im Viertel, in dem es immer wieder zu hitzigen Auseinandersetzungen zwischen Gangs und Polizei kommt. Seine erfahrenen Kollegen Chris und Gwada, mit denen er Streife fährt, haben ihre Methoden den Gesetzen der Straße angepasst. Hier herrschen eigene Regeln, die Kollegen überschreiten selbst die Grenzen des Legalen, sehen sich dabei aber stets im Recht. Als im Viertel ein Löwenbaby, lebendes Maskottchen eines Clan-Chefs, gestohlen wird, droht die Situation zu eskalieren. Bei der versuchten Verhaftung eines jugendlichen Verdächtigen werden die Polizisten mit Hilfe einer Drohne gefilmt. Ihr fragwürdiges Vorgehen droht öffentlich zu werden, und aus den Gesetzeshütern werden plötzlich Gejagte...

Darsteller: Damien Bonnard, Alexis Manenti, Djebril Didier Zonga u.a.
Frankreich 2019 103 Min.

ab Donnerstag, 23. Januar im Programm
Sorry We Missed You
SORRY WE MISSED YOU

Newcastle: Paketbote Ricky und seine als Altenpflegerin arbeitende Frau Abbie haben zunehmend Schwierigkeiten, ihr Leben in unsicheren Jobsituationen zu handeln. Beide leiden unter ihren Null-Stunden-Verträgen und Ricky findet keinen besseren Job als Handwerker oder auf dem Bau. Aufgrund seiner Anstellung ist Ricky nämlich verpflichtet, für seine Firma einen Lieferwagen mit strengen Lieferzeiten zu mieten und dafür böse in Vorkasse zu gehen. Er überredet seine Frau, ihr Auto zu verkaufen, obwohl sie es für ihren eigenen Job braucht, um es sich leisten zu können, den Van auch zu bezahlen. Rickys Schulden steigen aufgrund seiner Beschäftigungssituation derweil immens an und die Patienten seiner Frau leiden immer mehr unter Vernachlässigung. Ein Teufelskreis, aus dem die Familie Turner nur schwer ausbrechen kann. Rickys ausbeuterischer Job und seine Überstunden wirken sich auch auf sein Familienleben aus... so wird etwa sein Sohn Seb immer rebellischer.

Darsteller: Kris Hitchen, Debbie Honeywood, Rhys Stone, Katie Proctor, Mark Birch, Ross Brewster u.a.
Großbritannien/Belgien/Frankreich 2018 100 Min.

ab Donnerstag, 30. Januar im Programm
Die Kunst der Nächstenliebe
DIE KUNST DER NÄCHSTENLIEBE

Isabelle ist eine sehr engagierte Frau. Sie hilft bei gemeinnützigen Einrichtungen, eilt von einem Bedürftigen zum nächsten, von der Kleiderspende zur Suppenküche. Isabelle ist einfach süchtig nach Wohltätigkeit, ein wandelndes Helfersyndrom. Mit viel Leidenschaft unterrichtet sie Lesen und Schreiben in einem Sozialzentrum. Ihre Schüler können ihren Methoden zwar nicht immer folgen, doch die Klasse hat Isabelle als über-fürsorgliche Beschützerin akzeptiert. In der Parallelklasse aber unterrichtet die junge und kluge Elke, die mit ihren modernen Methoden Alphabetisierungs-Wunder bewirkt. Wenn auch ungewollt, lockt Elke damit Isabelles Schüler in ihren Kurs. Und plötzlich ist es mit Isabelles Sanftmut vorbei. Sie ist eifersüchtig und kann den Gedanken nicht ertragen, von ihren Schützlingen verlassen zu werden. Isabelles Eifer gerät außer Kontrolle. Schnell verfällt sie auf noch größere Anstrengungen, um ihre Schüler von ihren unbegrenzten Großzügigkeits-Ressourcen zu überzeugen: sie lässt sich auf das waghalsige Abenteuer ein, ihre teilweise noch nicht alphabetisierten Schüler kostenlos in die Fahrschule zu schicken. Mit einem zur Mildtätigkeit erpressten Partner gründet Isabelle die erste soziale Fahrschule. Doch dann sind es diejenigen Menschen, die ihr am nächsten sind, die ein wenig mehr von ihrer sonst so maßlos verteilten Großzügigkeit und Liebe einfordern: ihre Familie.

Darsteller: Agnès Jaoui, Nuno Roque, Alban Ivanov u.a.
Frankreich 2018 103 Min. ohne Altersbeschränkung

ab Donnerstag, 30. Januar im Programm
Intrige
INTRIGE

Am 5. Januar 1895 wird der junge französische Offizier Alfred Dreyfus wegen Hochverrats in einer erniedrigenden Zeremonie degradiert und zu lebenslanger Haft auf die Teufelsinsel im Atlantik verbannt. Zeuge dieser Entehrung ist Marie-Georges Picquart, der kurz darauf zum Geheim-dienstchef der Abteilung befördert wird, die Dreyfus‘ angebliche Spionagetätigkeit für die Deutschen aufdeckte. Anfänglich überzeugt von Dreyfus‘ Schuld kommen Picquart allmählich Zweifel. Als weiterhin militärische Geheimnisse an die Deutschen verraten werden, erkennt er, dass der falsche Mann verurteilt wurde. Erschüttert informiert er seine Vorgesetzten, doch diese weisen ihn an, die Sache unter den Tisch fallen zu lassen. Entgegen seines Befehls ermittelt er weiter und gerät in ein gefährliches Labyrinth aus Verrat und Korruption, das nicht nur seine Ehre, sondern auch sein Leben in Gefahr bringt.

Darsteller: Louis Garrel, Jean Dujardin, Emmanuelle Seigner u.a.
Großbritannien/Polen/Frankreich 2018 132 Min.

ab Donnerstag, 13. Februar im Programm
Spitzbergen - Auf Expedition in der Arktis
SPTIZBERGEN
AUF EXPEDITION IN DER ARKTIS

Auf Spitzbergen leben nur 2500 Einwohner. Die rund 3000 Eisbären, die hier leben, sind leicht in der Überzahl und das bekamen auch die Filmemacher auf der nördlichsten Inselgruppe Europas zu spüren: Nach einer Anlandung auf Phippsoya mussten sie mit der gesamten Crew zurück in ihr Schlauchboot flüchten, weil aus der Ferne ein Eisbär auf sie zugelaufen kam. Vom Wasser aus konnten sie das Tier dann in aller Ruhe beobachten.
Silke Schranz und Christian Wüstenberg landeten auch an Küstenstreifen an, auf die zuvor nur sehr wenige Menschen einen Fuß gesetzt haben und spürten dabei die gewaltige Einsamkeit und Stille der Arktis. Sie fuhren zu gefrorenen Wasserfällen, zu Fjorden mit eisblauen Gletschern und zu Buchten mit funkelnden Eisskulpturen. Vor einer riesigen Gletscherwand filmten sie, wie ein hausgroßes Stück Eis krachend ins Wasser kalbt und sie erlebten, wie im viel zu warmen Sommer das Schmelzwasser donnernd ins Meer rauscht. „Es ist etwas komplett anderes, ob man in der Zeitung vom Klimawandel liest oder ob man in der Arktis hautnah miterlebt, wie dramatisch schnell die Eismassen abschmelzen“, erzählt Silke Schranz.
Wieder zurück zu Hause arbeiteten Silke Schranz und Christian Wüstenberg ein Jahr an ihrem neuen Kinofilm „Spitzbergen - auf Expedition in der Arktis". „Wir haben auf unserer Expeditionsreise viele Abenteuer erlebt, wir hatten Begegnungen mit Rentieren, Eisbären, Walrossen und Blauwalen und haben fantastischen Wanderungen unternommen, so dass wir mit dem spektakulären Filmmaterial einen abendfüllenden Kinofilm schneiden konnten", sagt Christian Wüstenberg.

Dokumentarfilm
Deutschland 2019 91 Min. ohne Altersbeschränkung

ab Donnerstag, 5. März im Programm
am Donnerstag, 12. März um 20.00 Uhr in Anwesenheit der Filmemacher
Romys Salon
ROMYS SALON

Seit ihre Mutter so viel arbeitet, geht Romy nach der Schule zu ihrer Oma. Sie hilft ihr dann meist im Frisiersalon. Doch in letzter Zeit ist Oma anders, sie vergisst vieles, spricht plötzlich Dänisch und erzählt immer wieder von ihrer Kindheit in Dänemark und vom Meer. Romy unterstützt ihre Oma, wo sie kann, damit keiner etwas merkt. Bis zu dem Tag, an dem ihre Oma im Nachthemd im Salon steht... Oma Stine kommt in ein Pflegeheim. Ob es ihr dort wirklich gut geht? Bestimmt würde sie sich riesig freuen, wenn Romy noch einmal mit ihr an den Strand ihrer Kindheit fahren würde.

Darsteller: Vita Heijmen, Beppie Melissen, Noortje Herlaar u.a.
Niederlande/Deutschland 2019 90 Min. ohne Altersbeschränkung

demnächst im Programm
Die Sehnsucht der Schwestern Gusmao
DIE SEHNSUCHT DER SCHWESTERN GUSMAO

Rio de Janeiro, 1950. Früher waren die beiden Schwestern Eurídice und Guida unzertrennlich – trotz ihrer Unterschiede. Während Eurídice von einer Karriere als Pianistin träumte, war die zwei Jahre ältere Guida vor allem an Männern interessiert. Als sie mit einem Seemann durchbrennt, hält ihr Eurídice die Treue, schreibt ihr jahrelang Briefe. Und auch Guida wird ihre kleine Schwester nicht vergessen. Nur wiedersehen werden sie sich nicht, obwohl sie unwissentlich später in derselben Stadt wohnen. Denn alle Versuche des Kontakts werden von der Familie unterbunden… Hinter der historischen Kulisse von Karim Aïnouz’ scharfsinniger Romanverfilmung scheint der Traum eines von Gerechtigkeit, Gleichheit und Diversität bestimmten Brasiliens hervor. Das berührende und engagierte Werk gewann bei den Filmfestspielen in Cannes in der Sektion „Un certain regard“ den Hauptpreis.

Darsteller: Carol Duarte, Fernanda Montenegro, Gregório Duvivier u.a.
Brasilien 2019 139 Min.

demnächst im Programm
Die schönste Zeit unseres Lebens
DIE SCHÖNSTE ZEIT UNSERES LEBENS

„So kann es mit den Eltern einfach nicht weitergehen!“, denkt sich Maxime. Sein Vater Victor wird zunehmend zu einer Nervensäge, die mit sich, der Welt und dem Alter über Kreuz liegt. Seine Frau Marianne ist das genaue Gegenteil. Victors ewige schlechte Laune wird ihr schließlich zu viel. Sie setzt ihn kurzerhand vor die Tür. Victor braucht definitiv Hilfe! Und Maxime hat eine Idee. Sein Freund Antoine hat eine Firma, „Time Travellers“, die gut betuchten Kunden ermöglicht, in einem raffiniert eingerichteten Filmstudio in eine Zeit ihrer Wahl zu reisen. Victor willigt ein. Er entscheidet sich für das Jahr 1974, den exakten Tag, an dem er sich in seine Frau Marianne verliebt hatte. Anfangs skeptisch, lässt er sich immer mehr in den Bann der Erinnerungen ziehen. Und die Kulisse aus Neonlichtern, Schlaghosen und Zigarettenrauch wird zu einer Reise, in der die betörende Schauspielerin Margot die Grenze zwischen damals und heute verschwimmen lässt...

Darsteller: Daniel Auteuil, Guillaume Canet, Doria Tillier, Fanny Ardant, Michaël Cohen u.a.
Frankreich 2019 115 Min.

demnächst im Programm
Programmänderungen und Irrtümer möglich aber nicht beabsichtigt!
Kassenöffnungszeiten:
Montag bis Freitag ca. 14 -21 Uhr
Samstag und Sonntag ca. 12 - 21 Uhr
(c) 2019 Aladin Kino GmbH
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